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Archiv für Heike Gebhardt

Windkraftanlage in Odendorf und weiteren Konzentrationszonen ?

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Windräder in Odendorf

 

Am Mittwoch, den 02.11.2016 stand in der Ratssitzung der Gemeinde Swisttal im nicht öffentlichen Teil das Thema „Enercon – Windkraftanlagen in Odendorf“ auf der Tagesordnung.

Hier wurde anscheinend ein Vergleichsentwurf der Gemeinde Swisttal mit der Firma Enercon GmbH vorgestellt. Der fertige Entwurf soll zuerst im Planungs- und Verkehrsausschuss und anschließend im Rat vorgestellt werden.

Sollten beide Seiten dem Vergleich zustimmen, könnte dies bedeuten, dass in absehbarer Zeit die vier Windräder in Odendorf auch Strom liefern.

Robert Gebhardt, BfS, nutzte die Einwohnerfragestunde in der Ratssitzung, um in diesem Zusammenhang den Sachstand zu den drei weiteren geplanten Windkonzentrationszonen bei Ollheim, Dünstekoven und Heimerzheim zu erfragen.

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner erklärte, dass im laufenden Bebauungsplanverfahren die Forderung der Bundespolizei nach erheblichem Abstand zu den Funkanlagen in Heimerzheim im Raum stehe und dies rechtlich schwierig zu beurteilen sei. Laut Bundespolizei werden die Richtfunkstrecken durch die Errichtung von Windkrafträdern erheblich beeinträchtigt.

Die Bürgermeisterin merkte an, das es keine gültige Rechtssprechung zu einer vergleichbaren Situation wie in Swisttal gibt und das weitere Verfahren noch offen ist.

Hier gilt es unserer Meinung nach klug zu prüfen, ob neben den berechtigten Sorgen der Bürger und Bürgerinnen, die Belange eines öffentlichen Trägers sowie entsprechende Umweltgutachten mit dem Bau weiterer Windkraftanlagen kollidieren.

Die Erfahrung aus der Windkraftmisere in Odendorf mit kostenintensivem und langem Rechtsstreit sollte es uns lehren. Vielleicht wird sich das Thema weiterer Windkraftanlagen in Swisttal bald „in Wind auflösen“.

Bürger für Swisttal (BfS)

Mitgliederversammlung der Bürger für Swisttal (BfS) am 26.10.2016 in Buschhoven

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 Unsere Mitglieder            Der Vorstand und der Fraktionsvorsitz der BfS

Am 26.10.2016 fand die Mitgliederversammlung der Bürger für Swisttal (BfS) im Gasthaus „Römerkanal“ in Buschhoven statt.

Auf der Tagesordnung stand neben dem Bericht des Vorstandes auch der Bericht der Fraktion für das vergangene Geschäftsjahr. Außerdem standen Wahlen für den neuen Vorstand sowie des Finanzmanagements, der Kassenprüfung und der Schriftführung an.

Der Vorstand hob hervor, dass sich im letzten Jahr die Zusammenarbeit mit der Fraktionsversammlung bestehend aus den drei Ratsmitgliedern sowie den 10 Sachkundigen Bürgern als sehr konstruktiv und harmonisch gestaltet hat. Viele Themen wurden gemeinsam beraten und auf den Weg gebracht.

Dr. Claus Nehring als Fraktionsvorsitzender konnte dies in seinem Bericht zur Fraktion bestätigen und informierte die Mitglieder über momentan anstehende oder getroffene Entscheidungen im Rat der Gemeinde Swisttal.

Die anschließende Wahl führte zu folgendem Ergebnis:

Frau Ursula Muckenheim-MC Gunigel und Frau Heike Gebhardt wurden als Vorstandsvorsitzende bestätigt, Herr Walter Heister als Stellvertretender Vorstandsvorsitzwieder gewählt.

Eva Heister wurde als Finanzmanagerin und Schriftführerin und Angela Güttes, Gudrun König sowie Christiane Schrabback in das Amt der Kassenprüfung gewählt.

Abschließend wurden alle Mitglieder gebeten, ihre Statements zur aktuellen Anfrage der lokalen Pressevertreter zum Thema „Frau Kalkbrenner – 1 Jahr als Bürgermeisterin im Amt – was sagen Sie als BfS dazu?“ abzugeben.

Mit den anschließenden Diskussionen zum Thema „Veränderungen in Swisttal“ wurde die Mitgliederversammlung geschlossen.

Bürger für Swisttal (BfS)

Der Vorstand

Das “ Mieler Modell“

Miel Bonner Straße- B56 Blickrichtung Autobahn

In der laufenden Diskussion um die Ortsumgehung Miel und dem damit verbundenen Autobahnvollanschluss gehen die Meinungen über die geplante Schließung der Ortsdurchfahrt seit Jahren weit auseinander. Einerseits müssen der Durchgangsverkehr, gesundheitsschädlicher Lärm und Abgase zweifelsfrei aus dem Ort verschwinden und berechtigterweise sehnen sich die Anwohner der Bonner Straße nach der Chance auf eine enorme Verbesserung der Lebensqualität.

Andererseits stößt die Planung einer Bonner Straße als Sackgasse auf Unverständnis und Ablehnung vieler Mieler Einwohner sowie der ortsansässigen Gewerbetreibenden, welche ihre Existenz und die gewachsenen Strukturen gefährdet sehen.

Man muss klar erkennen, dass beispielsweise eine Familienbäckerei, Pizzeria oder ein Gasthof ortsprägend sind und zum Ortsmittelpunkt gehören.

Gerade die Bäckerei mit eigener Backstube ist die letzte ihrer Art in der gesamten Voreifel. Sie stemmt sich seit Jahren erfolgreich gegen das Angebot aus Backautomaten in Discountern, ist Ausflugsziel von Swisttaler Grundschulklassen und zahlreiche Dorfbewohner sind sogar auf das Angebot zur täglichen Grundversorgung angewiesen .

Suche nach einer Lösung:

Gemeinde und Bürger sind also aufgefordert, jetzt im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens eine gut durchdachte und möglichst breit akzeptierte Lösung für die jeweiligen Planungsabschnitte der Ortsumgehung zu finden, welche dann im gesetzlichen Beteiligungsverfahren des Bundes von der Gemeinde vertreten werden kann. (mehr …)

BfS Mitgliederversammlung am 26.10.2016

Vorstandswahl am 18.08.2014

Vorstandswahl am 18.08.2014 – Über 2 Jahre ist es her

Am 26.10.2016 findet unsere Mitgliederversammlung ab 18:30 Uhr im „Römerkanal“ in Buschhoven statt.

Wir laden alle BfS-Mitglieder dazu recht herzlich ein. Ihr Votum ist gefragt, um einen neuen Vorstand, das Finanzmanagement, die Kassenprüfung und die Schriftführung zu wählen. Ebenso nehmen wir Ihre Anregungen und Ideen gerne mit auf.

Wir freuen uns auf Sie.

Der Vorstand der Bürger für Swisttal (BfS)

Uschi Muckenheim       Heike Gebhardt        Walter Heister        Eva Heister

 

 

 

 

Sporttag in Swisttal

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Swisttal,

gerne verweisen wir auf die Einladung des Gemeindesportverbandes für den 2. Sporttag in Swisttal.

Vorstand der Bürger für Swisttal (BfS)

Sporttag_GSV

Sporttag_GSV

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsachliche Diskussion zum Projekt im Heckenweg ist nicht zielführend!

Kletterturm

Heimerzheim: ein öffentlicher Spielplatz (Foto: privat)

Die Grünfläche vor der Heimerzheimer Siedlung „Im Heckenweg“ soll durch die Eigentümergemeinschaft an einen ortsansässigen Immobilienmakler verkauft werden.

Der Rat hat allerdings zu entscheiden, ob überhaupt und wenn ja, was auf dieser Fläche gebaut werden kann.

Der erste Antrag im Frühjahr 2016 wurde abgelehnt, da die Anzahl der Häuser zu hoch erschien und der Parkplatz überplant wurde. Der Heimerzheimer Immobilienmakler plant aktuell nur noch 3 Häuser und verpflichtet sich, gegenüber in der Siedlung einen neuen Spielplatz zu errichten.

Bevor das jedoch endgültig abgestimmt werden kann, sind die Bürger in der gesetzlich vorgeschriebenen “ Einmonatigen Offenlage“ zu beteiligen. (mehr …)

Hochwasser in Swisttal – Krisenstab gebildet

Hochwasserschäden wurden abgewendet – wir müssen zukünftig was tun !

Bächelchen - Entfernung des Übergangs (Foto: Privat)

Bächelchen – Entfernung des Übergangs (Foto: Privat)

Jungbach tritt über die Ufer (Fotos: Privat)

Jungbach tritt über die Ufer (Fotos: Privat)

Durch die starken Regenfälle der letzten zwei Tage stiegen die Pegel der Swist und des Jungbachs so stark an, dass sie stellenweise über die Ufer traten und Felder und Gärten überschwemmten.

Besonders betroffen waren die Ortsteile Miel und Dünstekoven.

Wir begrüßen die Einrichtung eines Krisenstabes im Mieler Feuerwehrhaus – zeigt es doch, dass die Wichtigkeit und Bedrohung endlich richtig wahrgenommen wird.

Durch den Einsatz von über 1.000 Sandsäcken und dem Abpumpen des Wassers durch die Feuerwehr konnte im Mieler Küpperweg verhindert werden, dass das Wasser größeren Schaden anrichtete.

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Lärmschutzmaßnahmen heute einfordern – Umsetzung in 30 Jahren ?

Die Bürger für Swisttal (BfS) fordern alle politischen Mitstreiter in Swisttal auf, sich vorausschauend für eine Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen an der A61 einzusetzen !

Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW

Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW 2012

Das Projekt des 6-spurigen Ausbaus der A61 von Meckenheim bis Bliesheim im Entwurf des Bundesverkehrswegplans 2030 wurde mit einem Kosten-Nutzen-Faktor von >10 (= höchste Stufe) bewertet. Das ist bekannt. Wann der Ausbau erfolgt, noch nicht. Ob dieser eine Verbesserung der Verkehrs-Infrastruktur und einen wirtschaftlichen Vorteil für Swisttal bringt, wird sich zeigen. Im Sinne der Wirtschaftsförderung und Steigerung der Attraktivität der Gewerbe in Swisttal wäre dies zu wünschen.

Was ist jedoch mit dem „schützenswerten Gut Mensch“ in Swisttal ?

Dem jahrelangen Einsatz von aktiven Bürgern und einer Bürgerinitiative ist es zu verdanken, dass im Herbst 2016 in Miel voraussichtlich mit dem Bau einer Lärmschutzmaßnahme an der A61 begonnen wird.

Was passiert mit den anderen Ortsteilen in Swisttal, wenn die A61 auf 6 Spuren ausgebaut wird ? Die Lärmkartierung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW vom Jahre 2012 lässt es erahnen. Werte von mehr als 70 dB (lila Linie) sind Auslösewerte für einen Lärmaktionsplan.

Durch einen 6-spurigen Ausbau und den Anstieg der Verkehrsfrequenz sind vor allem die Bürger von Heimerzheim, Ollheim und Miel deutlich betroffen und höheren Lärmbelastungen als heute ausgesetzt.

Müssen die Bürger dann auch in jahrelangem Ringen um Lärmschutzmaßnahmen kämpfen ?

Wir sind der Meinung, dass dies nicht passieren darf.

Deshalb werden sich die Bürger für Swisttal (BfS) rechtzeitig dafür einsetzen, dass begleitende Lärmschutzmaßnahmen in die Verkehrsplanung mit einbezogen werden.

Bürger für Swisttal (BfS)

 

Kleinkirmes und Einweihung des Freizeitplatzes in Miel

Soccer Turnier

Soccer Turnier

Angeregte Unterhaltung nach der offiziellen Einweihung

Angeregte Unterhaltung nach der offiziellen Einweihung

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 24.04.2016 wurde die Spiel- und Freizeitfläche in Miel eingeweiht. Nach der Messe und Segnung des Platzes übernahm Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner die  offizielle Einweihung der Spiel- und Freizeitfläche. Hierbei betonte sie das vielfältige Einbringen von Vorschlägen durch die Kinder und Eltern bereits im Planungszustand. Die Gemeinde hatte seinerzeit ein Planungsbüro beauftragt, zusammen mit Eltern und Kindern ein Konzept für die Fläche zu erstellen. Hierbei wurden vor allem die Wünsche und Vorstellungen der Kinder realisiert.

Ortsvorsteher Hans-Arthur Müller begrüsste die zahlreich erschienenen Gäste und bedankte sich ebenfalls für das gemeinsame Engagement aller Beteiligten zur Realisierung der Spiel- und Freizeitfläche.

Bei der Feier zeigte sich das Aprilwetter von seiner vielfältigen Seite, was jedoch die großen und kleinen Gäste nicht entmutigte, sich angeregt zu unterhalten, zu spielen oder zu einem Soccer-Turnier anzutreten. Die Mieler Vereine hatten wie immer bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

Wir freuen uns, dass es im Herzen von Miel diesen Ort der Begegnung für Jung und Alt gibt und sind sicher, dass dieser in Zukunft viele Möglichkeiten für gemeinschaftliche Aktivitäten bietet.

Heike Gebhardt

 

 

 

Ausbau der A61 ebenfalls im „Vordringlichen Bedarf “ Kein positives Votum nach unserem Einwand

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Die Lektüre des vielbeschworenen Bundesverkehrswegeplanes beschäftigt zur Zeit sämtliche Gremien und man freut sich naturgemäß auch gerne mal öffentlich über Straßenbauvorhaben des Bundes, die zumindest auf dem Papier als wichtig eingestuft werden.

Wir wollen aber grundsätzlich aufklären und informieren und so können wir nach derzeitigem Wissensstand feststellen, dass in der überschaubaren Liste der beschriebenen Projekte im Rhein-Sieg-Kreis, drei Maßnahmen unser Gemeindegebiet betreffen.

Die Ortsumgehung Ludendorf / Essig, ist in dem bis 2030 geltenden Plan als „Weiterer Bedarf“ eingestuft mit einem Nutzen-Kostenverhältnis 5,8 ( Bewertungszahl 0= kein Nutzen).

Die Ortsumgehung Miel und der Ausbau der A61 sind gleichwertig im „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft worden. Dabei liegt das Nutzen-Kostenverhältnis (NKV) für Miel bei 5,5 und für den Ausbau der A61 bei >10 . Hierbei spielen jedoch weitere Faktoren eine gewichtige Rolle. (mehr …)

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