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Verkehrsbelastung der Swisttaler Ortsdurchfahrten

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Unabhängige Wählervereinigung Bürger für Swisttal erreichen mit zunehmender Tendenz Klagen der Bürger über Verkehrsprobleme in ihren Wohnorten. Hier werden zu schnelles, gar rücksichtsloses Fahren, die Probleme, die durch alternierendes Parken entstehen, keine gesicherten Fußgängerquerungen  und die zunehmende Rücksichtslosigkeit unter den Verkehrsteilnehmern genannt.

Die Klagen kommen aus den Ortsschaften Heimerzheim, Dünstekoven, Ollheim, Miel und Morenhoven.

Als Problemzonen werden für Heimerzheim der Teil der Kölner Straße zwischen dem Alten Kloster und dem Kreisel, für Dünstekoven die Schillingstraße, für Ollheim die Breite Straße sowie die Peterstraße, für Miel die (B56) Bonner Straße und für Morenhoven die Hauptstraße genannt.

Zu den hier genannten Bereichen gibt es vielfältige Änderungswünsche der Bürger. Das geht von 30er Zonen, die Aufhebung des alternierenden Parkens, um einen flüssigeren Verkehr zu ermöglichen, bis zu baulichen Veränderungen. Für Miel ist eine Ortsumgehung geplant. Die Bürger fragen uns oft, warum die Umsetzung immer wieder nach hinten verschoben wird. Unsere Nachfragen bei den zuständigen Stellen liefern aber keine zufriedenstellenden Antworten.

Dass Veränderungen der IST-Situation kein leichtes Unterfangen sind, haben wir an den Antworten des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises zum Antrag der Gemeinde zur Anlegung einer 30er Zone der Schillingstraße in Dünstekoven gesehen. Hier sieht das Straßenverkehrsamt keinen Handlungsbedarf für weitere verkehrsrechtliche Maßnahmen.

Ein Antrag der BfS, in Miel einen Zebrastreifen anzulegen, wurde ebenfalls vom Rhein-Sieg-Kreis abgelehnt.

Was uns immer wieder begegnet, ist die Argumentation der Sicherung des Verkehrsflusses. Die Sicherung des Verkehrsflusses hat anscheinend Vorfahrt gegenüber der Bürgersicherung und Belastung unserer Ortskerne.

Nach unserer Meinung kann hier nur ein Gesamtkonzept mit rascher Umsetzung für die genannten Ortschaften Verbesserungen bringen.

Als Ziel sollte angestrebt werden, dass für die betroffenen Ortschaften entsprechende Umgehungen realisiert werden.

Das fängt schon bei der Politik an; im Planungs- und Verkehrsausschuss wurde der Antrag der Fraktion Bürger für Swisttal zur Wiederaufnahme/Fortführung der ehemaligen angedachten Ortsumgehung für Dünstekoven von den anderen Fraktionen vehement abgelehnt. Dies wurde von den Dünstekovener Bürgern mit großem Unverständnis zur Kenntnis genommen.

Die Politik sollte und muss sich bewegen, um mit und durch interfraktionelle Anträge mehr Nachdruck erzeugen zu können. Die Entscheidung mit Blick darauf, wer der Antragsteller ist, darf hier nicht von Belang sein.

Hierzu muss der Bürger im Mittelpunkt stehen und nicht das Wahlergebnis!

Mitteilung der BfS

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