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BfS: Antrag zur Digitalisierung der Rats- und Ausschussunterlagen mehrheitlich abgelehnt

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Die Beratungen zum BfS-Antrag „Digitalisierung der Rats- und Ausschussunterlagen“ wurden in die Haushaltsberatungen zur Aufstellung des Swisttaler Doppel-Haushaltes 2021/2022 verwiesen. Die BfS hatte in ihrem Antrag gefordert, dass im Haushalt einmalig 70.000 Euro für die Anschaffung von digitalen Endgeräten für die Rats- und Ausschussmitglieder bereitgestellt werden sollen.

Angesichts einer angespannten Haushaltssituation der Gemeinde Swisttal und dem Vorhaben, im Jahr 2022 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, eine vermeintlich sehr ambitionierte Forderung. Könnte man denken.

Denkt man aber in Richtung Zukunft und rechnet das Einsparungspotenzial der Gemeindeverwaltung bei Personalkosten, Papier, Porto, Fahrtkosten, etc. dagegen, ergibt sich, aus ökologischen und ökonomischen Gründen betrachtet, eine andere Sicht.

Die BfS hat die Kosten für Rats- und Ausschussunterlagen in Papierform für das Jahr 2021 simuliert und kam zum Ergebnis, dass hier Aufwände in Höhe von ca. 35.000 bis 40.000 Euro pro Jahr entstehen. Somit würden sich die Kosten für die Anschaffung digitaler Endgeräte bereits nach zwei Jahren amortisieren und die Vermeidung von 80.000 bis 100.000 Seiten gedruckter Seiten erfolgen.

Leider sahen dies die anderen politischen Mitstreiter nicht so und der BfS-Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt. Entgegen dem Vorgehen in anderen Kommunen werden wir in Swisttal also weiter im „Papierzeitalter“ verweilen.

Bürger für Swisttal (BfS)

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