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BfS Ratsmitglied Wilfried Schumacher aus Ollheim legt sein Amt als Sprecher des gemeindlichen Arbeitskreises “ Peter-Esser-Platz – Heimerzheim“ nach Diskrepanzen mit der Beigeordneten Petra Kalkbrenner nieder

Swistpromenade Heimerzheim um 1962

Swistpromenade Heimerzheim um 1962

Bekanntlich wurde im Herbst 2014 aufgrund eines einstimmig angenommenen Antrags der BfS im Bau- Vergabe- und Denkmalschutzausschuss das Konzept zur Attraktivitätssteigerung des Peter-Esser-Platzes in Heimerzheim beschlossen.
Die BfS hatte in dem Ausschussantrag einen kostengünstigen Weg zur Neuinwertsetzung des beliebten Heimerzheimer Areals entlang der Swist aufgezeigt, der im Frühjahr 2015 durch den Bauhof mit Unterstützung des Erftverbands auch in großen Teilen umgesetzt wurde. Der von der Gemeinde initiierte Arbeitskreis unter Leitung des BfS Ratsmitglieds Schumacher ist seit dem Frühsommer allerdings nicht mehr aktiv, da die für die Gemeindeentwicklung zuständige Beigeordnete Frau Petra Kalkbrenner trotz mehrmaligen Intervenierens des Arbeitskreissprechers bis Ende August keinen neuen Termin zur Besprechung der Restarbeiten ( u.a. Planung und Umsetzung eines Mehrgenerationenspielplatzes) festgelegt hat. Die BfS sieht hier ein weiteres Beispiel dafür, wie Ausschussbeschlüsse nicht oder nur zögerlich umgesetzt werden. Eine offizielle Übergabe des neuen Areals an die Heimerzheimer Bürger noch in diesem Jahr ist unwahrscheinlich. Auf dieses bürgerunfreundliche Verhalten der Verwaltung reagiert der Arbeitskreiskreissprecher konsequent und legte im letzten Bau-Vergabe- und Denkmalschutzausschuss sein Amt unter Protest nieder.

2 Kommentare

  1. Norbert Phiesel sagt:

    Pressemitteilung:

    Öffentlicher Appell an die Swisttaler Ressortleiterin und Bürgermeisterkandidatin Petra Kalkbrenner:

    Wir appellieren an Sie Frau Kalkbrenner die drei für Mensch, Umwelt und Natur wichtigen Projekte in Swisttal nicht länger vor sich herzuschieben und diese dem Wahlkampf nicht länger unterzuordnen!

    Seit über fünf Monaten warten wir darauf dass der Beschluss des Umweltausschusses, am Bahnhof Odendorf, auf der Grünfläche am Kirschenpfad ein Eidechsenbiotop anzulegen, umgesetzt wird. Nachfragen von der Ausschussvorsitzenden Gisela Hein und unser Hinweis, das Biotop frühzeitig, noch vor den Bauarbeiten fertigzustellen damit die Waldeidechse Gelegenheit hat dieses noch anzunehmen und sich spätestens bei Baubeginn dort hin zurückziehen zu können, haben leider bis heute nichts bewirkt! Auch auf die Bereitschaft unseres Naturschutzvereins, dieses bei Beistellung des Materials (eine Aufstellung des Materials liegt der Verwaltung seit über 4 Monaten vor) in Eigenregie auszuführen um den Bauhof der Gemeinde zu entlasten und zügig das Projekt zu verwirklichen haben Sie nicht reagiert!

    Weiter appellieren wir an Sie, die vom staatliche Pflanzenschutzamt angeordnete, fachgerechte Bekämpfung des Scharkavirus an dem Bach “die Wässers” bei Odendorf nach nun endlos langen zweieinhalb Jahren endlich abzuschließen und die beschlossene und vom Rhein-Sieg-Kreis bezuschusste Ersatzpflanzung ebenfalls in Gänze auszuführen. Wir bieten auch hier noch einmal unsere tätige Mithilfe an.

    Desweiteren appellieren wir an Sie, die Restarbeiten bei der Inwertsetzung des Peter-Esser-Platz in Heimerzheim zum Wohle von Natur, Landschaft und uns Menschen wie vom Bau- und Vergabeausschuss beschlossen abzuschließen, damit der Platz alsbald der Öffentlichkeit übergeben werden kann!

    Wir appellieren auch an Sie, dass der Wahlkampf für ihre eigene Person nicht dazu führen darf, dass Sie dafür keine Zeit findet und somit ihrer Arbeit als Beigeordnete und Ressortleiterin nicht nachkommt!

    Rettet Bäume & Biotope e. V.”
    i. A. Norbert Phiesel

  2. Norbert Phiesel sagt:

    Ein sehr konsequenter Schritt von Wilfried Schumacher, unsere Hochachtung!

    Das Beschlüsse verzögert werden bis hin zu nicht umgesetzt, ist leider nichts neues. Auch der Beschluss am Bahnhof Odendorf, auf der Grünfläche am Kirschenpfad ein Eidechsenbiotop anzulegen ist bis heute, nach mehr als 5 Monaten nicht umgesetzt weil die Beigeordnete, wahrscheinlich vor lauter Wahlkampf für ihre eigene Person dafür keine Zeit findet und somit ihrer Arbeit als Beigeordnete und Ressortleiterin nicht nachkommt! Nachfragen und der Hinweis, das Biotop frühzeitig, noch vor den Bauarbeiten fertigzustellen damit die Waldeidechse Gelegenheit hat dieses auch noch anzunehmen haben nichts bewirkt! Auch die Bereitschaft unseres Naturschutzvereins, dieses bei Beistellung des Materials (eine Aufstellung des Materials liegt der Verwaltung seit über 4 Monaten vor) in Eigenregie auszuführen um den Bauhof zu entlasten hat nichts bewirkt!
    Auch eine fachgerechte Bekämpfung des Scharkavirus an dem Bach „die Wässers“ bei Odendorf wurde erst nach langem Drängen und öffentlichem Druck seitens unseres Vereins fortgeführt. Abgeschlossen ist diese aber bis heute, nach fast zweieinhalb Jahren immer noch nicht, weil unprofessionell und entgegen der Verordnung vorgegangen wurde, eine einzige Schlamperei! Das alles sind eindeutiger Beweis dafür, was Frau Kalkbrenner, Natur, Landschaft und Artenschutz wert sind!
    Rettet Bäume & Biotope e. V.“ – i. A. Norbert Phiesel, Odendorf

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