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BfS spricht sich für eine Wohngemeinschaft in Buschhoven aus

Jung und alt unter einem Dach_Bild_pixelio.de

Jung und Alt unter einem Dach

Kindergartenplätze fehlen und zwar vorne und hinten, wie der Volksmund so schön sagt. In der jüngsten Ausschusssitzung des JSKS am 10. Juni 2015 wurden erneut geeignete Standorte für 2 Kindergärten in Swisttal diskutiert, doch beschlossen werden konnte leider nichts. Es handelt sich zum einen um den Standort Heimerzheim, wo voraussichtlich im Kammerfeld ein Gebäude für 2 Gruppen entstehen soll. Dieses ist der Kinderkurse & Vorschule Swisttal e. V. zugesagt. Leider ist es von Seiten der Gemeinde verpasst worden, im Verlauf der letzten Jahre, eine Fläche in diesem von Familien bevorzugten Baugebiet, frei zu halten. Jetzt könnte die Energie, welche nun für den Rückkauf geeigneter Flächen ausgegeben werden muss, viel sinnvoller eingesetzt werden – z. B. in die überlastete Verwaltung fließen.
Für ein zweites Kindergarten-Gebäude soll in oder um das familienstarke Buschhoven gebaut werden. Dem Bürgermeister schwebt hierfür die Friedhofs-Erweiterungsfläche in der Vivatsgasse Morenhoven vor, was im Ausschuss immer wieder für Diskussionen sorgt und von der BfS nicht befürwortet wird. Eine weitere Alternative ist befindet sich Buschhoven am Wiedring auf dem heutigen Sportplatz. Dieses Gelände ist aber in der aktuellen Bebauungsplanaufstellung für ein Seniorenheim mit Pflegeplätzen und betreutes Wohnen vorgesehen, das wegen der gravierenden Auflagen zum Lärmschutz und mit dem Gedanken an die stark beschränkte Wohnqualität für die künftigen Bewohner, von der BfS in dieser Form zunächst nicht befürwortet werden kann.

Eine Konkurrenzsituation zwischen Bauen für Junge oder für Alte soll nicht entstehen. Vielmehr spricht sich die BfS für eine Wohngemeinschaft von Kindergarten und Seniorenheim aus, die durchaus Grundstein für ein Mehrgenerationenhaus sein könnte. Bei entsprechender Planung könnte dieses auch gleichzeitig die Herausforderung mit der Tennisplatznähe lösen. Jung und Alt unter einem Dach, das haben schon andere Gemeinden erfasst und individuell umgesetzt (z.B. Haus der Familie in Bad Godesberg). Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein neues nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune. „Swisttal hätte hier die Gelegenheit sehr modern und effizient voraus zu gehen. Geldeinsparungen könnten durch die gebäudetechnische Einheit erbracht und gleich zwei Herzensanliegen der Buschhovener auf diesem Wege vereint werden,“ plädierte Christiane Schrabback, Ausschussmitglied der BfS im JSKS. Der potentielle Investor für den Kindergartenbetrieb ist das Montessouri-Kinderhaus Sonnenstrahl, welches jetzt in räumlich sehr beengten Verhältnissen im Wallfahrtsweg in Buschhoven weilt.
Nach der Sitzung stellte sich heraus, dass das Kinderhaus selber schon vor längerer Zeit ein solches Projekt konzipiert habe und auch der Standort am Wiedring gegenüber allen weiteren diskutierten Flächen klar bevorzugt werde.
Nichtsdestotrotz muss auch eine kurzfristige Lösung für die ab September 2015 fehlenden Kindergartenplätze gefunden werden. Hierfür wurden nach anfänglichem Achselzucken seitens der Gemeinde aus fast allen Fraktionen Vorschläge gemacht. Weiter nachgegangen wird einer container-Lösung, vorgeschlagen von der SPD-Fraktion. Auch käme eine temporäre Nutzung des Sportlerheims der Hertha Buschhoven nach brandschutztechnischer und kindgerechter Umgestaltung in Frage, was Dr. Nehring von der BfS alternativ vorzuschlagen wusste.

Pressemitteilung der Bürger für Swisttal (BfS)
Christiane Schrabback, BfS – Ausschussmitglied JSKS
Dr. Claus Nehring, BfS – Ausschussmitglied JSKS

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