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Ist die Finanzierung der Multisportanlage in Buschhoven wirklich sicher?

Schützenhalle_Buschhoven

Wie die BfS in dieser Woche aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat, verhandelt die Gemeinde Swisttal mit dem Schützenverein Buschhoven und dem Investor über den Verkauf der Schützenhalle und der Schießanlage „Am Wiedring“!

Der Rat der Gemeinde wurde über diese Aktivitäten nicht informiert.

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung sollen nun auch die Schießsportanlage und das Schützenhaus einer Wohnbebauung weichen.

Die Gründe für dieses Verfahren liegen für die BfS auf der Hand: Die Finanzierung der „Multisportanlage“ scheint nicht ausreichend gesichert zu sein. Unsere Zustimmung zu diesem Projekt erfolgte nur unter der Maßgabe einer bestehenden sicheren Finanzierung.

Da sich die Gemeindeverwaltung laut eigenen Angaben um einen „ seriösen Investor“ gekümmert hat, brauchen wir nicht zu befürchten, dass der Investor sein Angebot zurückzieht, nur weil durch die „Lärmbelastung“ der Anlage des Schützenvereins teure Lärmschutzmaßnahmen nötig würden, die den Gewinn schmälerten.

Auch wird dem „seriösen Investor“ bereits bei Abgabe des Angebotes klar gewesen sein, dass mit dem Tennisverein und der Schützenhalle eine außerordentliche Lärmbelastung vorhanden ist. Die zukünftigen Häuslebauer werden also im Vorhinein über die erhöhte Lärmbelastung informiert werden, so dass Klageverfahren gegen den anfallenden Lärm erschwert werden.

Für die bestehende Anlage existiert ein Bestandschutz, der sowohl die Nutzung als Schießsportanlage sowie auch als Festhalle umfasst.

Für die Menschen in Buschhoven, die über keine eigene Bürgerhalle verfügen, wäre der Wegfall der Schützenhalle eine Katastrophe und wird von Seiten der BfS auch nicht hingenommen werden. Die damit verbundene Auflösung des Schützenvereines wäre die logische Konsequenz, die niemand wünscht.

Die Fußballer erwarten ebenfalls nicht, dass für den neuen Sportplatz der Schützenverein „platt gemacht“ wird.

Unserer Verpflichtung nach, jeglichen Schaden von der Gemeinde abzuhalten, wird die BfS das Vorgehen der Verwaltung im Auge behalten und entsprechend reagieren.

 

Claus Nehring

Ratsmitglied der Bürger für Swisttal (BfS)

4 Kommentare

  1. Norbert Phiesel sagt:

    Sehr geehrter Herr Doktor Claus Nehring,

    wie kommt es das Ihnen erst jetzt die Frage der Buschvofener Bürger in den Sinn kommt, „das möglicherweise auch der Schießstand der Schützen und der Tennisplatz des Tennisvereins an den neuen Standort der Sportanlage verlegt werden könnte und sollte“? Das ist doch nicht neu sondern ein alter Hut!
    Sowohl Einwende von Anliegern als auch die seinerzeitige Opposition aus Grünen und SPD haben bereits vor runde 2 Jahren genau diese Frage gestellt! Auch damals war die Aussage des Bürgermeisters Maack die Gleiche wie die, die Sie nun erhalten haben, für die Sie sich so sehr bedanken!
    Glauben Sie denn wirklich, dass diese Aussage noch Bestand hat wenn es brennt? Sobald die Finanzierung ins Wanken gerät, was absehbar ist, wird es heißen, „ das war nicht absehbar, wir müssen nun um Schaden von der Gemeinde abzuwenden umdenken“! So nach dem Motto von Adenauer, „was kann ich dafür dass ich heute schlauer bin als zuvor“ oder wie Frau Merkel bemerkte, „neue Rahmenbedingungen brauchen neue Entscheidungen“! Beides kann durch aus so sein, hier scheint es aber genau darauf angelegt!
    Das zu nahe an den Wald heran bauen in Morenhoven sollte eine Ausnahme sein, in Buschhoven soll dieses nun aber schon wieder so sein, damit würde die Ausnahme zur Regel!

    Norbert Phiesel

  2. Claus Nehring sagt:

    Lieber Leser,
    gerade rief mich der Bürgermeister von Swisttal, Herr Maack an und beteuerte, dass die Gemeinde Swisttal auf keinen Fall das Gelände der Schützenhalle und der Schießsportanlage verkaufen wird! Somit sei die oben gemachte Pressemitteilung nicht richtig. Ob es eine Verhandlung zwischen dem Investor und dem Schützenverein über den Verkauf der Halle und der Schießsportanlage gibt, ist dem Bürgermeister nicht bekannt. Ein Verkauf des Geländes sei allerdings keine Option. Zur Zeit laufen die angeordneten Schallschutzgutachen und werden im Februar vorgestellt werden. An der wirtschaftlichen Planung der Multisportanlage habe sich bis zum heutigen Zeitpunkt keine Änderungen ergeben. Ich freue mich darüber, dass die Gemeinde Wort hält und die vereinbarten Bedingungen unbedingt einhalten möchte. Für die schnelle Klärung danke ich dem Bürgermeister sehr.
    Claus Nehring

    • Christel Eichmanns sagt:

      Sehr geehrte BfS, sehr geehrter Herr Dr. Nehring,
      am vergangenen Donnerstag gab es in den Schützenhalle eine Infoveranstaltung zwei Buschhovener Vereine betreffend, an der ich teigenommen habe. Hierbei wurde von Seiten der Schützen über das Gespräch mit dem Investor informiert.
      Es ging in diesem Gespräch nur um den Schallschutz und entsprechende Maßnahmen. Soviel zu Ihrer Unterrichtung. Da die Presse Ihre Seite schon übernommen hat, bitte ich Sie eindringlich, diese Falschmeldung auch über die Presse zu widerrufen. Man kann auch diverse Nachrichten erst recherchieren und dann veröffentlichen. Das ist keine seriöse Rats- und Pressearbeit. Diesem Vorgehen möchte ich als Ortsvorsteherin ernergisch entgegen treten. Das hat Buschhoven nicht verdient.
      Damit tuen Sie sich und Ihrer Partei keinen Gefallen.
      Christel Eichmanns
      OV Buschhoven

    • Claus Nehring sagt:

      Sehr geehrte Frau Eichmanns,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie sie sehen können habe ich bereits online das Telefonat mit dem Bürgermeister wiedergegeben.

      Wir erwarten für die Vereine und für Buschoven eine schriftliche Zusicherung über den Verbleib der Schießanlage und der Schützenhalle.

      Das gilt auch für die bisherige Art der Nutzung als Festhalle für die Menschen in Buschhoven. Die Erklärung muss dann auch über die laufende Vertragslaufzeit

      hinaus gültig sein. Mündliche Zusagen haben keinen Wert.

      Claus Nehring

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